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Alle Hunderassen nach Alphabet – Steckbrief und Bilder

Der folgende Beitrag klärt darüber auf, wie Hunderassen definiert sind, welche Rassen es gibt, wie diese historisch gesehen entstanden sind und sich letztendlich voneinander unterscheiden lassen. Anhand der Hunderassen Bilder können die Tiere optisch voneinander abgegrenzt werden. Im Ratgeberteil am Ende des Artikels wird darauf eingegangen, welche Hunderassen zu den jeweiligen Hundehaltern passt.

Hunderassen von A bis Z


Inhaltsverzeichnis:

  1. Was genau sind Rassehunde?
  2. Wie sind diese Rassen entstanden?
  3. Klassifizierung der einzelnen Rassehunde
  4. Auflagen und Herausforderung der Zucht
  5. Welcher Hund passt zu mir?
  6. DIREKT zu den Hunderassen-Steckbriefen

Was sind Hunderassen? Eine Definition

Der Begriff „Hunderasse“ definiert eine eindeutige Unterscheidung der Rasse der Haushunde (= Canis lupus familiaris). Die FCI (Fédération Cynologique Internationale),als größter internationaler Dachverband in der Lehre von Hunderassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde, nahm von Raymond Triquet die folgende Definition für Hunderassen an:

„Die Rasse ist eine Gruppe von Individuen, die gemeinsame Merkmale aufweisen, die sie von anderen Vertretern ihrer Spezies unterscheiden, und die durch Vererbung übertragbar sind. Die Spezies entsteht auf natürlichem Wege, wohingegen die Rasse das Ergebnis von Züchtungen im Rahmen der Kynologie darstellt.“

 

Eine Hunderasse gilt erst dann als Rasse, wenn sie als solche erklärt wurde. Einfach gesagt, muss sich aus der Verpaarung von zwei Hunden wiederum auch die gleiche Rasse ergeben. Dies muss dann ein Zuchtverband oder der Züchter selbst zunächst anerkennen. Aber auch Einzelpersonen oder Züchter nehmen bereits Beschreibungen von Rassehunden vor, wobei es hierfür keine wissenschaftliche und übereinstimmende Belegung gibt. Die einzelnen Organisationen legen die Richtlinien individuell nach ihren Merkmalen in Bezug auf die Hunderassen fest.

Dabei ist es üblich, dass die Hunderassen nach ihrer Schulterhöhe (also Körpergröße), Beinlänge, Felldichte und Fellfarbe, sowie nach der Ausrichtung ihrer Ohren und der Schnauzenform bewertet werden.

  

Wie sind Hunderassen entstanden?

Es gibt derzeit über 350 verschiedene Rassen. Inzwischen sind sie aber auf allen Kontinenten vertreten. Ursprünglich gab es in Australien, Neuseeland, Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis keine Hunde, aber auch dort sind Hunderassen dank des Menschen inzwischen fest integriert. Vorfahre aller Hundearten ist der Wolf. Seine Abstammung verdankt der Hund vermutlich dem grauen Wolf. Die erste Beziehung zwischen Mensch und Tier fand in etwa vor 15.000 Jahren statt, jedoch ist es bis heute nicht nachgewiesen, ob der Mensch oder der Wolf zuerst da war.

Fest steht jedoch, dass beide in gewisser Weise einen Nutzen aus der damaligen kulturgeschichtlichen Entwicklung zogen – als sie nämlich begannen zu jagen, hatte der Wolf die Aufgabe die Herde zusammenzuhalten und Feinde abzuhalten und wurde so gleichzeitig vom Menschen mit Nahrung versorgt. Entgegen aller bekannten Vorurteile und Vorkommnisse, sind Wölfe tatsächlich äußerst soziale Tiere und sie leben, ähnlich wie der Mensch, der in der Gruppe lebt, auch im Rudel. Selbst Welpen wuchsen damals schon in einer Gemeinschaft auf – der Mensch wurde so mit der Zeit auch als Rudelführer anerkannt.

 

Wolf und Mensch näherten sich an

Mit dem Heranwachsen der Tiere fügten sich diese immer mehr in das Leben der damaligen Menschen ein und passten sich gleichzeitig dem Alltagsgeschehen an – obgleich das damalige Verhältnis bei den Jägern und Sammlern mehr das Ziel einer Symbiose hatte und noch niemand gezielt an das Züchten von Hunderassen dachte. Erst mit voranschreitender Zivilisierung und Domestizierung der wilden Tiere begannen schließlich die Zähmung und nachgelagert die Züchtung verschiedener Hunderassen. Auch wenn dies nicht immer zum Vorteil der Tiere war, denn oft hatte es gesundheitliche Auswirkungen, wenn völlig überzüchtete Hunderassen, die einfach nur einem Modetrend und keinem Nutztier mehr entsprachen, entstanden.

Zunächst legte der Mensch mehr Wert auf kleine Hunderassen, aber im Verlauf zielte die Züchtung mehr in Richtung mittelgroße und große Hunderassen ab. So ist also die ursprüngliche Geschichte des Hundes untrennbar mit der des Menschen verbunden. Denn mit zunehmender Sesshaftigkeit näherten sich auch Mensch und Wolf immer mehr an, woraus sich die ersten Hunde im heutigen Sinne und die daraus entstandene Zucht schließlich erst so richtig im 19. Jahrhundert entwickelten. Später wurde sogar damit begonnen, den Wolf wieder dominanter mit Haushunden zu verpaaren. Wolfhunde wie der Tschechoslowakische- oder Saarloos Wolfhund sind das Resultat dieser Zuchtversuche, die in der Regel nur 7-8 Generationen vom reinen Wolf entfernt sind. Daneben gibt es auch noch Hybriden, die in diversen Ländern verboten sind. Als Hybriden bezeichnet man die Nachkommen von direkten Verpaarungen zwischen Wolf und Hund.

 

Klassifizierung der Hunderassen

Bei der Klassifizierung der Hunderassen ist die historische Systematik von der modernen Systematik zu unterscheiden. Bereits die alten Römer teilten die Hunde nach deren Verwendungszwecke ein. So wurden folgende Gruppen unterschieden:

  • Wachhunde (villatici)
  • Hirtenhunde (pastorales)
  • Jagdhunde (venatici)

Im Jahr 1755 teilte der französische Naturforscher Georges-Louis Leclerc de Buffon die Hunderassen nach Form und Haltung der Hundeohren ein, während sich Jean Pierre Mégnin auf die Merkmale in der Schädelform der Hunderassen berief und vier verschiedene Gruppen unterschied.

kleine mittlere und grosse Rassehunde

In der modernen Systematik werden die Hunderassen von der FCI schließlich in zehn Hauptgruppen klassifiziert:

 

Hüte- und Treibhunde

Die Hauptaufgabe dieser Rasse besteht, wie der Name schon verrät, im Hüten und Treiben von Nutzieren. So werden Treibhunde für das Treiben von Nutztieren unter lautem Gebell sowie für das Begleiten eine Herde, eingesetzt. Die Bewachung selbst, beispielsweise von Schafen, übernimmt hingegen der Hütehund. Charakteristisch für Hüte- und Treibhunde sind ihre flinke und rasche Arbeitsweise sowie ihre wachsame Intelligenz. Bekannte Beispiele für Hüte- und Treibhunde sind die Hunderassen Australien Shepherd, Deutscher Schäferhund, Berner Sennenhund, Border Collie und viele weitere.

 

Pinscher, Schnauzer, Molosser

Sehr unterschiedlich in ihrer Körpergröße, Charakteristik und Äußerlichkeit sind die Hunderassen dieser Gruppe. Typischerweise sind Pinscher glatthaarige Hunde, wie zum Beispiel der Dobermann oder der Zwergpinscher. Der Schnauzer, eine der kleinen bis mittelgroßen Hunderassen, ist hingegen rauhaarig und sticht besonders mit seinem signifikantem Schnauzbart hervor – unterschieden wird hier in den Zwerg-, Mittel-, oder Riesenschnauzer. Die Molosser stehen für muskulöse und große Hunderassen, wie z.B. der Französischen Bulldogge, die vor allem durch ihren massigen Körperbau auffällt.

 

Terrier

Die Terrier (lat. terra= Erde) stehen meist für kleinere bis mittelgroße Hunderassen, wie den Jack Russel Terrier, Yorkshire Terrier, Foxterrier und viele weitere. Grundsätzlich aber werden sie unterschieden in: „Hochläufige Terrier“, „Niederläufige Terrier“, „Bullartige Terrier“ und „Zwerg-Terrier“. Erfolgreich eingesetzt wurden sie früher schon bei der Ratten- oder Mäusebekämpfung, auch wenn sie eigentlich als Jagdgebrauchshunde bei der Jagd eingesetzt werden, um beispielsweise einen Fuchs aus seinem Bau zu jagen.

FCI - Hunderasse - Hauptgruppe der Terrier - Pitbull

Dachshunde

Der Dachshund, auch Teckel oder Dackel, kommt ebenfalls bei der Jagd ausgesprochen oft zum Einsatz, um Tiere aus ihrem Bau zu treiben. Aber auch für Arbeit zum Stöbern und für die so genannte „Schweißsuche“ werden diese Hunderassen gerne verwendet und genießen in diesem Bereich eine große Wertschätzung. Charakteristisch für die Dachshunde ist ihr langer, schlanker Körperbau bei einer verhältnismäßig kleinen Körpergröße. Was das eigene Heim betrifft, so ist er als ein sehr aufmerksamer Wächter bekannt.

 

Spitze und Hunde vom Urtyp

Die Gruppe dieser Tiere ist nur bedingt als Familienhund geeignet (Zwergspitz, Großspitz, Siberian Husky, Basenji sowie weitere). Unterschieden wird hier zwischen europäischen und asiatischen Hunderassen. Der Begriff „Urtyp“ definiert die Urrassen des Haushundes. Zu dieser Gruppe gehören auch die nordischen Wach- und Hütehunde sowie Schlitten- und Jagdhunde. Die Spitze und Hunde vom Urtyp unterscheiden sich stark im Charakter und Verhalten. Gekennzeichnet sind sie meist durch ihre Willensstärke und gleichzeitige Anhänglichkeit. Gehorsam kann man von ihnen nicht immer erwarten.

 

Lauf- und Schweißhunde

Zu den beliebtesten Lauf- und Schweißhunden zählen unter anderem der Bayerische Gebirgsschweißhund, der Rhodesian Ridgeback, der Beagle sowie der Dalmatiner. Diese Hunderassen zeichnen sich durch ihren besonders ausgeprägten Spürsinn und Geruchssinn aus und sind äußerst sozialverträgliche Begleiter. Laufhunde sind in der Lage, Wild über lange Strecken zu verfolgen, wohingegen die Schweißhunde („schweißen“ steht in der Jägersprache für bluten) die Aufgabe haben, verletztes Wild aufzuspüren.

Jagdhund und Wildschwein

Vorstehhunde

Der Weimaraner, der große Münsterländer oder der Magyar Vizsla zählen zu den Vorstehhunden und sind die am häufigsten geführten und vielseitigsten Jagdhunde. Sie repräsentieren den so genannten „Vollgebrauchshund“, der außer für die Baujagd auch noch für alle anderen Zwecke im Wald eingesetzt werden kann. Typisch ist das „Vorstehen“ des Hundes, in dem er ein Bein anhebt, sobald er ein Tier gewittert hat. Durch dieses Verharren, wird dem Jäger angezeigt, wo sich ein Wildtier befindet.

 

Apportier-, Stöber- und Wasserhunde

Die meisten Hunderassen dieser Gruppe eignen sich ausgezeichnet als Familienhund (Labrador Retriever, Golden Retriever). Üblicherweise haben sie einen sehr ausgeprägten Geruchs-, und Bewegungssinn. Der Begriff „apportieren“ steht für etwas suchen und wieder zurückbringen, was auch die Apportierhunde auszeichnet. Der Stöberhund ist eigenständig auf der Suche nach Wild unterwegs und treibt es dem Jäger zu, wohingegen die Wasserhunde Unterstützung in Wasserwildrevieren bieten.

 

Gesellschafts- und Begleithunde

Der Bewegungsdrang dieser Gruppe von Hunden hält sich in Grenzen, zudem sind sie im Allgemeinen sehr anhänglich und genügsam. Die Aufgabe dieser Hunderassen ist es, in erster Linie einen guten Begleiter und Gesellschafter zu repräsentieren. Mops, Pudel, Bologneser, Boston Terrier, Chihuahua und andere gehören in diese Gruppe, es handelt sich folglich verstärkt um kleine Hunderassen. Es sind sehr sozialverträgliche, liebenswerte und selbstbewusste Charaktere. Aber auch größere Hunderassen sind unter den Gesellschafts- und Begleithunden zu finden, so zum Beispiel der Großpudel.

 

Windhunde

Windhunde zählen in aller Regel zu den sehr großen Hunderassen. So erreicht der Irische Wolfshund eine Schulterhöhe bis zu 1 Meter. Nach den Geparden zählen die liebenswerten Windhunde (vor allem der Greyhound) zu den schnellsten aller Landtiere. Der englische Ausdruck „Sighthounds“ definiert die Geschwindigkeit der Windhunde, um die jagende Beute einzuholen. Im Allgemeinen sind sie sehr sanftmütig, pflegeleicht und kinderlieb. Zu den Windhunden gehören beispielsweise der Azawakh, Barsoi, Chart Polski, Deerhound, Whippet, Magyar Agar, Whippet sowie weitere.

 

Die Zucht von unterschiedlichen Hunderassen

Grundsätzlich unterliegt die Zucht von Hunderassen zum Teil sehr strengen Auflagen. Insbesondere der Ausschluss von Erbkrankeiten einzelner Hunderassen ist hierbei essenziell wichtig. Des Weiteren sollen die gezüchteten Hunde dem optischen Bild ihrer der jeweiligen Hunderassen entsprechen. Während den gesundheitlichen Zustand ein Veterinärmediziner überprüfen muss, so wird das Aussehen auf einer Zuchtschau durch die Benotung des Zuchtrichters definiert.

 

Welcher Rassehund passt gut zu mir?

Die Antwort darauf ist oft schwierig, daher ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld bestmöglich über die unterschiedlichen Hunderassen zu informieren. Eine erste Orientierung findet man in diversen Internetverzeichnissen, welche teilweise schon mehr als 300 Hunderassen umfassen. Aber auch ausführliche Gespräche mit Züchtern, Tierheimen oder den Tierhaltern selbst erleichtern oft schon die anfänglichen Schritte. Die Frage, welche Hunderassen zum jeweiligen Halter passen, spielt also bei der riesigen Auswahl eine zentrale Rolle: von klein, über mittel bis groß, vom Kurz-, bis zum Langhaar-Hund ist alles dabei und auch wenn das Aussehen zunächst nebensächlich sein sollte, entscheidet sich dennoch niemand für einen Hund, der ihm nicht gefällt.

Die meisten Hundeliebhaber wünschen sich einen Welpen, jedoch sollte auch hier der deutlich höhere Aufwand berücksichtigt werden und die Frage bedacht werden, ob man dem gerecht werden kann. Zumal die ersten Wochen sehr zeitintensiv sein werden, wenn man alleine das Stubenrein werden bedenkt. Weiterhin muss genügend Zeit für eine ausreichende Sozialisierung eingeplant werden, dies ist durch den Besuch einer Welpenschule möglich. Für Singles und/oder Workaholics eignet sich meist ein bereits ausgewachsener Hund aus dem Tierheim besser.

Man sollte daran denken, dass Hunde „Rudeltiere“ sind und am liebsten überall mit hingenommen werden möchten. Auch wenn Hunde langsam an das alleine sein herangeführt werden und später in der Regel dann auch sehr gut damit klar kommen, so sollten sie doch nicht zu häufig alleine gelassen werden.

 

Unterschiedlicher Aufwand und Pflege

Was den Aufwand der Pflege betrifft, so muss auch berücksichtigt werden, dass zusätzlich im Frühjahr und Herbst der Fellwechsel ansteht. Einige Rassehunde müssen beispielsweise regelmäßig getrimmt werden und Langhaarhunde müssen so auch öfter gebürstet werden, um stärkeren Verfilzungen oder Fellverlust vorzubeugen. Neigen der Hundehalter oder dessen Familienmitglieder zu einer Hundehaarallergie, so muss ein Hund nicht gleich zwangsläufig abgeschrieben werden, denn es gibt einige Hunderassen, die aufgrund ihres geringen Haarverlustes selbst für Allergiker geeignet sein können.

Weiterhin spielt auch das Geschlecht eine große Rolle, denn prinzipiell wird den Weibchen nachgesagt, dass sie im Allgemeinen etwas leichtführiger sind als Rüden, die gerne auch mal zum Streunen neigen. Bei Hündinnen muss dann wiederum an die auftretende Läufigkeit (zweimal jährlich) gedacht werden.

 

Eigenschaften der Hunderasse sollten sich mit den Eigenarten des Besitzers decken

Ein Blick auf den grundsätzlichen Charakter der einzelnen Rasse sollte nicht fehlen, denn jeder Hund ist individuell und anders – sie alle haben durchweg unterschiedliche Eigenschaften und Bedürfnisse. Verschiedene Dispositionen der Hunderassen verlangen teils auch unterschiedliche Haltungsbedingungen. Ebenso sollte man sich darüber im Klaren sein, ob man eher einen Hütehund, einen Wachhund oder beispielsweise den Gesellschaftshund an seiner Seite haben möchte.

Ist die Wahl auf einen passenden Hund gefallen, sollte man als nächstes die derzeitige Wohnsituation bedenken. Lebt man in der Stadt oder eher ländlich? Denn liegt die Wohnung des Halters in der Stadt, so wird der nächste Park möglicherweise nicht gleich immer um die Ecke liegen. Falls man in einem Haus voller Treppen lebt, so sollte auch hier daran gedacht werden, dass größere Hunderassen tendenziell schneller Probleme im Bewegungsapparat erleiden. Wenn ein Garten vorhanden ist, können alle Hunderassen in Betracht gezogen werden. Wer in einem Mietshaus lebt und Wert legt auf gute Nachbarschaft, der sollte seine Aufmerksamkeit eher in Richtung „ruhige“ Hunderassen lenken – vorausgesetzt natürlich der Vermieter erlaubt grundsätzlich die Haltung.

Verschiedene Hunderassen

Größer oder kleiner, sportlich oder gemütlich?

Generell sind größere Hunderassen auch teurer als kleinere, alleine wenn man die deutlich größeren Futtermengen bedenkt. Aber auch an Zubehör muss gedacht werden. Das beginnt beim Hundebett und endet bei Hundesteuer und Hundeversicherung. Was die Anschaffung betrifft: Hunde, die gerade in Mode sind oder aber seltene Hunderassen sind in der Regel teurer als gängige. Man sollte sich auch die Frage stellen, ob man eher der sportliche oder gemütliche Typ ist. Für Familien oder eher aktive Menschen eignen sich so beispielsweise Hunderassen, wie der Golden Retriever oder Labrador, wohingegen eine Französische Bulldogge oder zum Beispiel auch der Chihuahua eher trägere Vertreter ihrer Zunft sind.

Nicht zuletzt muss man die Erziehung bendenken, damit das Zusammenleben möglichst unkompliziert verläuft und Tierhalter und Vierbeiner viel und lange Freude aneinander haben. Ein Rhodesian Ridgeback beispielsweise wird in aller Regel eine aufwändigere Erziehung notwendig haben, ebenso der intelligente Border Collie. Alle Hunderassen benötigen also viel Zeit, Liebe und eine konsequente Erziehung. Darum prüfe, wer sich ewig bindet, denn sie alle sind fühlende Lebewesen. Herrchen (oder Frauchen) und Vierbeiner werden bestimmt ein perfektes Team, sofern alle Punkte umfangreich studiert und berücksichtigt werden. Denn eines steht fest: alle Hunderassen haben einen eigenen Charakter und je besser man diesen kennt, desto artgerechter kann man sie auch halten.

 

Alle Hunderassen im Steckbrief von A bis Z

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Das Kurzprofil der Hunderasse Sloughi: Eingruppierung: Mittelgroße Rassehunde Herkunftsland: Marokko Größe: Widerristhöhe 61 – 72 cm Gewicht: 18–27 kg Lebenserwartung: 9–15 Jahre Erscheinungsbild/Fellfarbe/Felllänge: Mehrfarbig, mit oder ohne schwarzer Maske, Stromung oder Wolkung FCI-Standard: 188 FCI-Gruppe: 10 – Windhunde FCI-Sektion: 3 – kurzhaarige Windhunde Die Herkunft und Rassengeschichte des Sloughi Vorfahren der grazilen Hunde wurde bereits vor 3.000 Jahren auf…

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