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    Startseite » Familie » Baby, Stillen und Wickeln » Stilleinlagen – Worauf sollte man beim Kauf achten?

    Stilleinlagen – Worauf sollte man beim Kauf achten?

    20. Juli 2022Updated:20. Juli 20227 Mins Read Baby, Stillen & Wickeln
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    Unterschiedliche Stilleinlagen
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    Es kann für stillende Mütter leicht zur Herausforderung werden, die passenden Stilleinlagen für sich zu finden. Da stellt sich die Frage, welche Einlagen in welcher Situation die richtigen sind. Geschäfte bieten eine Vielzahl an Stilleinlagen unterschiedlicher Formen und Materialien, da kann die Frau beim Kauf leicht den Überblick verlieren.

    In diesem Beitrag finden Sie einige Informationen und Tipps, damit Sie sich bei der Anschaffung der Stilleinlage besser orientieren können oder erfahren Sie mehr über das Stillen allgemein.

     

    Was ist die Funktion von Stilleinlagen?

    Auslaufende Muttermilch wird von den Einlagen spontan aufgefangen. Dabei müssen stillende Mütter darauf achten, dass die Stilleinlagen regelmäßig ausgetauscht werden, denn diese müssen immer keimfrei und sauber sein. Mindestens einmal am Tag müssen sie ausgetauscht werden, bei stärkerem Milchfluss sogar mehrmals am Tag.

    Stilleinlagen halten die Brustwarzen trocken und sauber. Auf diese Art und Weise wird das Risiko von Brustwarzenentzündung, Wunden und Brustwarzeninfektionen reduziert. Oft kommt es auch vor, dass sich im Brustbereich unschöne Flecken bilden – dieses Problem lösen Stilleinlagen ebenfalls.

     

    Welche Arten von Stilleinlagen gibt es auf dem Markt?

    Eine Vielzahl an unterschiedlichen waschbaren Einlagen zum Stillen, Exemplare aus Silikon, Milchauffangschalen und Einwegeinlagen sind auf dem Markt zu finden. Welche Charakteristiken tragen alle einzeln mit sich? Waschbare Still-Einlagen sind im Gegensatz zu Einwegstilleinlagen günstiger, da sie für einen längeren Zeitraum gabraucht werden. Im Handel ist die Auswahl waschbarer Stilleinlagen riesengroß.

    Wie viel davon jedoch gekauft werden soll, hängt natürlich vom Milchfluss der Mutter ab: Bei stärkerem Milchfluss werden sie mindestens dreimal am Tag gewechselt, deswegen ist auch eine größere Menge nötig. Mit 12 Paar ist die stillende Mutter ganz gut versorgt. Aus welchen Materialien werden waschbare Stilleinlagen hergestellt? Sie werden aus atmungsaktiven und hautfreundlichen Naturfasern produziert. Daher sind auf dem Markt waschbare Einlagen aus Wolle, Baumwolle und Seide zu finden – ebenfalls kombiniert aus mehreren Materialien und in zwei- bis dreilagigen Schichten.

    Damit die Stilleinlagen länger haltbar sind, wurden mit den Naturfasern auch atmungsaktive Kunstfasern kombiniert. Wie und auf wie viel Grad die Stilleinlagen gewaschen werden, steht auf der Packung. Der Waschvorgang ist je nach Material unterschiedlich. Im Gegensatz zu waschbaren oder Einwegstilleinlagen, haben Silikon-Stilleinlagen eine ganz andere Funktion: Sie verhindern das Austreten der Muttermilch und saugen diese nicht auf.

    Der Vorteil von Stilleinlagen aus Silikon ist, dass sie trotz ihrer Eigenschaften atmungsaktiv, unter enger Klamotten unauffällig und selbsthaftend sind. Einlagen aus Silikon sind unter anderem auch wasserfest, daher sind sie ideal für Frauen, die gerne schwimmen oder allgemein im Sportbereich tätig sind. Dank ihrer selbsthaftenden Eigenschaft können stillende Frauen nachts auch ohne BH schlafen.

     

    Stilleinlagen sollten regelmäßig gereinigt werden

    Die Einlagen müssen ebenfalls regelmäßig gewechselt werden: Sollten sich Milch- oder Schweißtropfen unter den Stilleinlagen bilden, verringert sich die Selbsthaftung. Beim Reinigen der Einlage sollte man darauf achten Flüssigseifen zu vermeiden. Diese hinterlassen nämlich fettige Substanzen, die die Selbsthaftung und dementsprechend auch die Haltbarkeit der Silikon-Stilleinlagen verringern.

    Zum Reinigen eignet sich heißes Wasser und fettlösende Geschirrspülmittel. Grundsätzlich halten die Silikon-Stilleinlagen mehrere Monate. Danach lässt ihre selbsthaftende Eigenschaft langsam nach. Milchauffangschalen haben wiederum ihre eigenen Vorteile: Der Name erklärt bereits vieles, die Schalen fangen überschüssige Muttermilch auf, die dann an das Baby verfüttert oder ins Badewasser hinzugefügt werden kann. Mit Milchauffangschalen wird die Muttermilch nicht verschwendet, dabei müssen Sie jedoch auf einiges achten:

    • Verfüttern Sie an das Baby nur die Muttermilch, die während dem Stillen aus der zweiten Brust ausgelaufen ist. Nur so können Sie sichergehen, dass die Milch in der Schale auch keimfrei ist.
    • Die Schalen müssen immer gründlich gereinigt und sogar ausgekocht werden.
    • Vermeiden Sie enge BHs, denn diese drücken die Milchauffangschalen an die Milchkanäle. Mit engen BHs entstehen leicht unangenehme und schmerzvolle Stauungen.

     

    Milchauffangschalen sind auf verschiedene Art und Weise von Vorteil, Fakt ist jedoch, dass es am besten ist, wenn das Baby direkt aus der Brust gefüttert wird. Einwegstilleinlagen sind, zu guter Letzt, ebenfalls eine praktische Variante, vor allem wenn es um das Entsorgen nach dem Tragen geht: Die getragenen Einlagen einfach in dem Müll werfen und mit neuen austauschen. Einweg-Einlagen sind am meisten in der Klinik, nach der Entbindung, sehr praktisch. Da Sie keine Möglichkeit haben die Stilleinlagen zu waschen oder trocknen, sind Einwegeinlagen in der Geburtsklinik die bessere Wahl. Was sind jedoch die Nachteile von Einwegeinlagen? Einwegstilleinlagen verursachen Müll und sind auf Dauer viel teurer als waschbare Einlagen.

     

    Die richtigen Einlagen beim Stillen: Welche sind nun die passenden?

    Die Wahl beim Stilleinlagen Kaufen hängt immer vom Milchfluss und vom Lifestyle der Mutter ab. Dabei können Sie sich an die Faktoren halten, die für Sie während der Stillzeit eine wichtige Rolle spielen. Wichtige Fragen, die Sie sich beim Kauf passender Stilleinlagen stellen sollten, sind folgende:

    • Wie halten die Stilleinlagen im BH?
    • Saugkapazität: Welche Einlagen entsprechen meinem Milchfluss?
    • Sind Sie unter der Kleidung sichtbar?
    • Wie ist die Oberfläche: Kleben sie an meinen Brustwarzen fest oder fusseln?
    • Höhe des Erstanschaffungspreises und Kosten für längere Verwendung?
    • Wie groß ist der Pflegeaufwand?

     

    Verfolgen Sie einfach Ihren Bedürfnissen und achten dabei auf die Stärke Ihres Milchflusses. Testen Sie einfach mehrere Stilleinlagen und finden darunter einen Favoriten.

     

    Woran erkennt man gute Stilleinlagen?

    Am wichtigsten ist es, dass die Einlage die Brustwarze trocken hält und luftdurchlässig ist. Das Trockenhalten der Brustwarze vermeidet die Bildung von Bakterien und dementsprechend auch von Brustwarzeninfektionen. Sollten die Brustwarzen feucht bleiben, können Risse und schmerzhafte Entzündungen entstehen. Mit richtigen Einlagen bleiben Ihre Brustwarzen trocken und wundenfrei.

    Einwegstilleinlagen Silikonstilleinlagen

    Wie kann ich mir das Stillen zusätzlich erleichtern?

    Beim Stillen ist es ganz wichtig, dass die Frau eine bequeme Sitz- oder Liegeposition finden und dabei entspannen kann. Wichtig ist ebenfalls in Ruhe zu stillen. Mit welchen Stillprodukten können Frauen die Stillzeit für sich und das Baby noch angenehmer gestalten?

    Ein Stillkissen ist die ideale Unterstützung beim Stillen. Das schlanke, lange Kissen ist dank seiner Füllung und Form flexibel und praktisch für viele Stillpositionen im Sitzen oder Liegen. Mit einem Stillkissen können Mutter und Baby viele bequeme Stillpositionen ausprobieren. Testen Sie mit dem Kissen einfach unterschiedliche Positionen und im Nu finden Sie eine Stillposition, die von Ihnen bevorzugt wird. Das Baby Kissen ist allerdings nicht nur beim Stillen sehr praktisch, auch beim späteren Füttern können Sie die ideale Position finden.

    Stillende Mütter greifen neben dem klassischen Stillkissen gerne auch zum Seitenschläferkissen. Beim Stillen kann die Mutter eine entspannende Seitenposition einnehmen, auch das Baby findet auf dem Kissen ganz bequem Platz. Ein weiteres Hilfsmittel beim Stillen ist das Stillhütchen. Zu oft kommt es vor, dass Frauen sofort nach der Entbindung Schwierigkeiten beim Anlegen haben. Dabei kann es verschiedene Gründe geben, warum das Baby nicht in der Lage ist, Mamas Brustwarze in den Mund zu saugen oder sie im Mund zu behalten. Stillhütchen lösen das Problem unkompliziert: Mutter und Kind können das Stillen genießen und von alternativen Fütterungs-Methoden Abstand nehmen.

     

    Wie funktionieren Stillhütchen eigentlich?

    Ein Stillhütchen ist die Imitation einer ausgeprägten Brustwarzenform: Das Hütchen ist länger, härter und breiter als die Brustwarze der stillenden Mutter, deswegen wird beim Baby ein starker Saugstimulus erzeugt. Babys werden auf diese Art und Weise schnell zum Saugen angeregt. Auch mit geringer Saugkraft können Babys Milch aus den Brüsten entleeren und die Brustwarzen der Mutter werden dadurch weniger beansprucht: Ein großer Vorteil des Stillhütchens ist, dass auch Schmerzen beim Stillen reduziert werden.

    Die Hütchen dienen dem Baby als Übung später auch ohne Hilfsmittel mit eigener Kraft von der Brust zu saugen. Von Vorteil ist allerdings, dass das Baby mit der Zeit vom Hütchen abgewöhnt wird. Etwas Geduld und Zeit ist dafür sicherlich nötig, sollte es am Anfang nicht klappen, dann können Sie es immer wieder von Neuem versuchen.

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